Physik

Seveneves – Neal Stephenson

– „The moon blew up without warning and for no apparent reason.“ –

Um das in diesem Satz lapidar geschilderte Ereignis geht es in Stephensons neuem Roman Seveneves. Und das ist auch kein Spoiler, sondern mit diesem Satz beginnt das Buch. Und damit eine abenteuerliche Reise durch die Welt der Orbitalmechanik.

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Die Vermessung des Universums – Lisa Randall

Mit Die Vermessung des Universums von Lisa Randall habe ich mich mal wieder an ein Buch gewagt, in dem es um Teilchenphysik geht und das mir die Frage beantworten sollte, „wie die Physik von morgen den letzten Geheimnissen auf der Spur ist“, wie es im Untertitel des Buches so schön heißt.

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Die perfekte Theorie – Pedro G. Ferreira

1915, vor hundert Jahren also, hat Albert Einstein seine allgemeine Relativitätstheorie (RT) veröffentlicht, die unsere Vorstellungen von Raum und Zeit ganz schön durcheinander gebracht hat. Beobachter, die sich relativ zueinander bewegen, nehmen Zeit unterschiedlich war. Licht wird durch Masse gekrümmt und bewegt sich scheinbar nicht geradlinig. Die Relativitätstheorie hat eine bewegte Geschichte hinter sich, die nun der in Oxford tätige Astrophysiker Pedro G. Ferreira in seinem Buch Die perfekte Theorie – Das Jahrhundert der Genies und der Kampf um die Relativitätstheorie schildert.

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Vom Wesen physikalischer Gesetze – Richard Feynman (Teil II)

Passend zum Jahr des Lichts beschäftige ich mich mit Richard Feynman, der 1965 den Nobelpreis für seine Forschungen zur Theorie des Lichts und der Materie erhielt. Im ersten Teil ging es darum, was für ein Charakter Feynman war und wie er sich selbst anhand von Anekdoten in „Surely you’re joking, Mr. Feynman“ beschrieb. In diesem Teil soll es um sein Buch „Vom Wesen physikalischer Gesetze“ gehen. Was sind diese Gesetze? Welche Eigenschaften haben sie? Und: Wie findet man sie?

Vom Wesen physikalischer Gesetze - Richard Feynman

Vom Wesen physikalischer Gesetze – Richard Feynman

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Bongos, Respektlosigkeit und das CalTech…Richard Feynman (Teil I)

Wissenschaftler sind ja laut Klischée ziemlich langweilige Typen. Wenn man sich aber mal mit ein paar Biografien von Forschern beschäftigt, wird man merken, dass da coole Leute dabei waren. Egal ob man zeitlich etwas weiter zurückgeht und sich die abenteuerlichen Reisen durch den Amanzonas und den malaiischen Archipel von Alfred Russel Wallace ansieht, der zusammen mit Darwin die Evolutionstheorie entwickelte, oder in der Gegenwart das Leben von J. Craig Venter betrachtet, der sich auf dem Weg zur Sequenzierung des menschlischen Genoms mit der halben Welt der Molekularbiologie angelegt hat – allesamt interessante Biografien! Es ist gerade das Internationale Jahr des Lichts, also habe ich mich mal mit einem Menschen beschäftigt, der für die Erforschung des Lichts wirklich wichtig war und der außerdem noch ein außergewöhnliches Leben geführt hat: Richard P. Feynman (1918- 1988).

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Eine kurze Geschichte von fast allem – Bill Bryson

Bill Brysons „Eine kurze Geschichte von fast allem“ wurde bereits 2004 zum Wissenschaftsbuch des Jahres gewählt und trotzdem habe ich es erst jetzt gelesen. In dem Buch geht es um sehr viel unterschiedliche Dinge – eben fast alles – wie Geologie, Biologie, Physik oder Meteorologie. Ursprünglich dachte ich, dass Bryson überwiegend erklärt, was wir über die Welt wissen. Darum geht es aber nicht hauptsächlich. Vielmehr liegt der Schwerpunkt darauf, wie man bestimmte Dinge herausgefunden hat. Und wer an den Entdeckungen beteiligt war. Überraschenderweise hielt ich eine wirklich amüsant zu lesende Geschichte der Wissenschaft in Händen.

Eine kurze Geschichte von fast allem - Bill Bryson

Eine kurze Geschichte von fast allem – Bill Bryson

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Asteroid Now – Florian Freistetter

Florian Freistetter bewundere ich ja sehr. Er betreibt seit Jahren eines der meistgelesenen deutschsprachigen Wissenschaftsblogs, Astrodicticum Simplex, und hat das Schreiben inzwischen zu seinem Beruf gemacht, nachdem er vorher an verschiedenen Universitäten als Astronom gearbeitet hatte. Ich schätze ihn für seine Art Wissen zu vermitteln – und dass er immer noch viel unentgeltlich bloggt, obwohl er mit dem Schreiben sein Geld verdient. Um ihn ein bisschen zu unterstützen, bietet es sich natürlich an, seine Bücher zu kaufen. Letztes Jahr brachte er mit „Die Neuentdeckung des Himmels“ ein Buch über die Erforschung der Exoplaneten heraus – mein persönlicher Sachbuchfavorit 2014. Ich habe mich deshalb sehr gefreut, dass bereits ein Jahr später der Nachfolger „Asteroid Now – Warum die Zukunft der Menschheit in den Sternen liegt“ in den Regalen steht.

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Florian Freistetter – Asteroid Now

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