Buch

Extinction – Kazuaki Takano

Kann man mit Pharmakologie und Evolution als Eckpfeilern einen packenden Thriller schreiben? Kazuaki Takano versucht es auf jeden Fall mit seinem Buch „Extinction“. Im Kongo wurde ein Kind geboren, das offensichtlich mentale Kapazitäten hat, die der übrigen Menschheit deutlich überlegen sind. Eine (?) Mutation führte zu einer veränderten Hirnentwicklung und das bringt das inzwischen dreijährige Kind in Gefahr. Die USA haben Angst, dass das Kind alle Verschlüsselungen knacken kann und darüber hinaus die Menschheit als Spezies verdrängen könnte. Also wird ein Trupp Söldner losgeschickt, um das Kind zu töten. Um das zu verhindern, wird versucht die Mission von Japan aus zu sabotieren – und dazu ist es nötig, in Rekordzeit ein Medikament gegen eine unheilbare Krankheit zu finden.

Extinction - Kazuaki Takano

Extinction – Kazuaki Takano

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Eine kurze Geschichte von fast allem – Bill Bryson

Bill Brysons „Eine kurze Geschichte von fast allem“ wurde bereits 2004 zum Wissenschaftsbuch des Jahres gewählt und trotzdem habe ich es erst jetzt gelesen. In dem Buch geht es um sehr viel unterschiedliche Dinge – eben fast alles – wie Geologie, Biologie, Physik oder Meteorologie. Ursprünglich dachte ich, dass Bryson überwiegend erklärt, was wir über die Welt wissen. Darum geht es aber nicht hauptsächlich. Vielmehr liegt der Schwerpunkt darauf, wie man bestimmte Dinge herausgefunden hat. Und wer an den Entdeckungen beteiligt war. Überraschenderweise hielt ich eine wirklich amüsant zu lesende Geschichte der Wissenschaft in Händen.

Eine kurze Geschichte von fast allem - Bill Bryson

Eine kurze Geschichte von fast allem – Bill Bryson

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Zweitverwertung bei Stephen Hawkings Autobiographie

Beim Schlendern durch einen Buchladen fiel mir letztens auf, dass es Stephen Hawkings „Meine kurze Geschichte“ nun auch als Taschenbuch gibt – und mir fiel wieder ein, was mich damals beim Lesen der gebunden Ausgabe so geärgert hat. Dass es nämlich zu einem guten Teil nur eine Neuveröffentlichung von Essays ist, die man bereits in dem Buch „Einsteins Traum“ finden kann.

Dasselbe Buch?

Dasselbe Buch?

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Biohacking – H. Charisius, R. Friebe, S. Karberg

Biotechnologie und „Gentechnik aus der Garage“ – geht das? Das Autorentrio Charisius, Friebe und Karberg hat den Selbstversuch unternommen und ist in die Szene der „Biohacker“ eingetaucht. Es gibt offensichtlich Leute in den USA (und einige wenige in Deutschland), die versuchen, molekularbiologische Experimente statt in einem professionellen Labor in ihrer Garage durchzuführen – ganz im Stile der Computerpioniere wie Gates oder Jobs, die so ihre Firmen gegründet haben. biohacking (mehr …)

Power, Sex, Suicide – Nick Lane

Früher dachte man, dass Mikroben immer wieder neu aus totem Material entstehen – einen Prozess, den man Abiogenese nannte. Vor allem die Verbesserung der Mikroskopie-Techniken führte allerdings dazu, dass man von dieser Vorstellung Abschied nehmen musste. Im 19. Jahrhundert wurde die Zelltheorie formuliert, die sagt, dass Lebewesen aus Zellen bestehen und dass Wachstum die Bildung von mehr Zellen durch Zellteilung bedeutet.
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