Gene und menschliche Kompatibilität

Auf die Frage, was mich von anderen Menschen unterscheidet und was Menschen untereinander kompatibel macht, mag es viele plausible Erklärungen geben, die in die unterschiedlichsten Richtungen gehen. Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen gesammelt, unterschiedliche Talente und Fähigkeiten erworben, die sich gut ergänzen oder Menschen miteinander konkurrieren lassen. Je nachdem, wie man die Frage stellt. Aber auf eine Version dieser Frage gibt es eine sehr konkrete Antwort: die MHC-Gene. Die Geschichte ihrer Erforschung erzählt der Immunologe Daniel M. Davis in seinem Buch The Compatibility Gene.

thecompatibilitygene

(mehr …)

Advertisements

ScienceBlogs Schreibwettbewerb

Zum zweiten Mal hat Blogger Florian Freistetter von Astrodicticum Simplex den ScienceBlogs Schreibwettbewerb ausgerufen, an dem sich dieses Mal 58 Menschen am Schreiben über wissenschaftliche Themen versuchen. Ab morgen geht’s los; bis zum 6. Oktober werden täglich zwei Blogbeiträge veröffentlicht und von einer Jury bewertet. Aber auch die Leserinnen und Leser haben eine Stimme und können den Ausgang des Wettbewerbs beeinflussen. Wer also ein bisschen was über Wissenschaft auch außerhalb von Büchern lesen möchte, sollte mal vorbeischauen! Ich habe dieses Mal auch mitgemacht, mein Beitrag erscheint aber erst zum Ende des Wettbewerbs. Wenn es soweit ist, gebe ich nochmal Bescheid. Und bis dahin viel Spaß beim Verfolgen der vielen Artikel!

Ein bisschen Mathematik in Buchform

2002 bewies ein russischer Mathematiker die fast 100 Jahre alte Poincaré-Vermutung, an der sich Generationen von Mathematikern die Zähne ausgebissen hatten. Statt die Lösung wie üblich in einer angesehenen Fachzeitschrift zu veröffentlichen, stellte Grigori Perelman sie einfach ins Internet. Die mathematische Gemeinschaft prüfte Perelmans Argumentation eingehend und Poincarés Vermutung gilt seitdem als bewiesen. Für diese Leistung sollte Perelman die Fields-Medaille (den „Nobelpreis für Mathematik“) und ein Preisgeld in Höhe von einer Million Dollar erhalten. Beides hat er abgelehnt, ebenso wie attraktive Job-Angebote von amerikanischen Universitäten. Perelman gibt keine Interviews und hat sich in seiner Heimat zurückgezogen. Eine tolle Geschichte, aber auch Stoff für ein gutes Buch?

poincare-abenteuer (mehr …)

Die Lange Erde Reihe – Pratchett/Baxter

Was wäre, wenn die Menschheit unendlich viel Platz hätte? Unendlich viele Ressourcen? Und all das wäre nur einen Schritt entfernt. Das ist die Grundlage, auf der die beiden Autoren Terry Pratchett und Stephen Baxter ihre Buchreihe Die Lange Erde aufbauen. (Ich glaube, dass ich in diesem Beitrag nicht viel vorwegnehme, das nicht auch im Klappentext des ersten Buches zu finden ist – aber keine Garantie!)

dielangeerde

Bücher der Langen Erde-Reihe. Der erste Teil fehlt, weil ich ihn derzeit verliehen habe.

(mehr …)

Tatort Himmelsscheibe – Thomas Schöne

Die 3.600 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra ist die älteste astronomische Darstellung der Welt. Sie wurde von Menschen hergestellt, die während der Bronzezeit in der Region des heutigen Sachsen-Anhalts lebten, und von denen wir nur wenig wissen. Die Scheibe ist im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ausgestellt. Bis sie dort hin kam, hatte sie allerdings einen langen Weg über Raubgräber und Hehler, Archäologen und Kriminalbeamte hinter sich. Diese Geschichte erzählt Thomas Schöne in seinem Buch Tatort Himmelsscheibe.

tatorthimmelsscheibe (mehr …)

Die Neandertaler und wir – Svante Pääbo

Wie unterscheiden sich moderne Menschen von ihren ausgestorbenen Verwandten? Sind wir für die Beantwortung dieser Frage ausschließlich auf das Interpretieren von Skelettresten, verlassenen Feuerstellen und Gräbern angewiesen oder gibt es auch unmittelbare Methoden, die empirisch klar machen, wie die Menschheitsgeschichte ablief? Das sind Fragen, die Svante Pääbo, den Begründer der Paläogenetik, umtreiben. Er geht sie mit Methoden der Molekularbiologie an und entlockt so urzeitlichen Knochen ihre Geheimnisse.

neandertalerundwir (mehr …)

Die perfekte Theorie – Pedro G. Ferreira

1915, vor hundert Jahren also, hat Albert Einstein seine allgemeine Relativitätstheorie (RT) veröffentlicht, die unsere Vorstellungen von Raum und Zeit ganz schön durcheinander gebracht hat. Beobachter, die sich relativ zueinander bewegen, nehmen Zeit unterschiedlich war. Licht wird durch Masse gekrümmt und bewegt sich scheinbar nicht geradlinig. Die Relativitätstheorie hat eine bewegte Geschichte hinter sich, die nun der in Oxford tätige Astrophysiker Pedro G. Ferreira in seinem Buch Die perfekte Theorie – Das Jahrhundert der Genies und der Kampf um die Relativitätstheorie schildert.

dieperfektetheorie (mehr …)