Science-Fiction

Seveneves – Neal Stephenson

– „The moon blew up without warning and for no apparent reason.“ –

Um das in diesem Satz lapidar geschilderte Ereignis geht es in Stephensons neuem Roman Seveneves. Und das ist auch kein Spoiler, sondern mit diesem Satz beginnt das Buch. Und damit eine abenteuerliche Reise durch die Welt der Orbitalmechanik.

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Wenn Aliens uns bemerken…

In den gängigsten Sci-Fi-Universen hat die Menschheit bereits mit Aliens Kontakt aufgenommen, die Galaxis ist von den unterschiedlichsten Zivilisationen bevölkert und es geht darum, wie diese Kulturen miteinander zurechtkommen. Eine mindestens genauso interessante Frage ist aber, was passiert, wenn die Menschheit zum ersten Mal bemerkt, dass sie nicht allein ist. Ich habe in letzter Zeit zwei Werke gelesen, in denen es genau darum geht und die diese Frage durchaus unterschiedlich beantworten: Contact von Carl Sagan und The Three-Body Problem von Liu Cixin. (Vorsicht: es wird ein bisschen gespoilert!) (mehr …)

Die Lange Erde Reihe – Pratchett/Baxter

Was wäre, wenn die Menschheit unendlich viel Platz hätte? Unendlich viele Ressourcen? Und all das wäre nur einen Schritt entfernt. Das ist die Grundlage, auf der die beiden Autoren Terry Pratchett und Stephen Baxter ihre Buchreihe Die Lange Erde aufbauen. (Ich glaube, dass ich in diesem Beitrag nicht viel vorwegnehme, das nicht auch im Klappentext des ersten Buches zu finden ist – aber keine Garantie!)

dielangeerde

Bücher der Langen Erde-Reihe. Der erste Teil fehlt, weil ich ihn derzeit verliehen habe.

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Extinction – Kazuaki Takano

Kann man mit Pharmakologie und Evolution als Eckpfeilern einen packenden Thriller schreiben? Kazuaki Takano versucht es auf jeden Fall mit seinem Buch „Extinction“. Im Kongo wurde ein Kind geboren, das offensichtlich mentale Kapazitäten hat, die der übrigen Menschheit deutlich überlegen sind. Eine (?) Mutation führte zu einer veränderten Hirnentwicklung und das bringt das inzwischen dreijährige Kind in Gefahr. Die USA haben Angst, dass das Kind alle Verschlüsselungen knacken kann und darüber hinaus die Menschheit als Spezies verdrängen könnte. Also wird ein Trupp Söldner losgeschickt, um das Kind zu töten. Um das zu verhindern, wird versucht die Mission von Japan aus zu sabotieren – und dazu ist es nötig, in Rekordzeit ein Medikament gegen eine unheilbare Krankheit zu finden.

Extinction - Kazuaki Takano

Extinction – Kazuaki Takano

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Zwei ganz unterschiedliche Science-Fiction-Romane

Ein gängiges Klischee über Science-Fiction ist ja, dass es sowieso immer nur um Raumschiffe, Warp-Antrieb, Aliens und Kriege mit den Außerirdischen geht. Und gar nicht so selten stimmt das ja auch (wobei ich auf diese Art der Science-Fiction nicht besonders stehe…). Zufälligerweise trifft das auf die letzten beiden Sci-Fi-Romane, die ich gelesen habe, aber gerade nicht zu. In dem einen gibt es gar keine Aliens, in dem anderen ist der ganze Technik-Kram und Aliens eher Nebensache. Und beide sind auf ihre ganz eigene Art originell.der_marsianer

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